HSC 08 | Faustball

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

U16-Mädels präsentieren sich bei der Deutschen Meisterschaft

Faustballerinnen zeigen ihr Potential auf Deutscher Meisterschaft

Viel Hoffnung für die Zukunft zeigten die U16-Faustballerinnen vom Hammer SportClub am vergangenen Wochenende bei den Jugend Deutschen Meisterschaften in Hohenlockstedt in Schleswig-Holstein. Das noch junge Team belegte am Ende den 12. Platz in dem Teilnehmerfeld mit 24 Mannschaften aus ganz Deutschland, zeigte aber über weite Strecken, dass noch mehr hätte bei rausspringen können.

Die Mannschaft zeigte bereits beim ersten Spiel in der Gruppenphase gute Leistungen und ließ den Gegner aus dem schwäbischen Unterhaugstett keine Chance. Mit einem souveränen 2:0 Sieg eröffnete man das Turnier besser als im Vorfeld angenommen und konnte danach befreiter aufspielen. Im zweiten Spiel konnte der HSC in beiden Sätzen lange Zeit mit dem TV Segnitz mithalten, musste sich aber in den entscheidenden Phasen jeweils knapp geschlagen geben und die Franken gewannen mit 2:0. Im dritten Spiel des Tages ging es gegen den ESV Dresden. Nach einem sehr umkämpften ersten Satz konnte sich die Mannschaft am Ende durchsetzen und gewann mit 2:0 (12:10 11:5). Anschließend ging es gegen einen der Titelfavoriten, aber ähnlich wie im Spiel gegen Segnitz konnte die Mannschaft die wichtigen Punkte nicht für sich entscheiden und gab am die beiden Sätze und den Sieg nach Ahlhorn ab. Das letzte Spiel des Tages wurde dann zum entscheidenden Spiel um den dritten Platz in der Gruppe B. Die Hammer Spielerinnen mussten mindestens einen Satz gegen den TSV Gnutz gewinnen, um am nächsten Tag in der Endrunde mitspielen zu dürfen. Nach einem spannenden ersten Satz und mehreren Satzbällen gegen sich war es aber dann geschafft. Mit 12:10 gewann man Diesen und qualifizierte sich damit für die Endrunde am Sonntag. In der Folge rotierte man in der Mannschaft durch und schonte sich. Somit ging der zweite Satz, zwar knapp, aber 9:11 verloren. Trotz dessen war die Stimmung aber nach dem letzten Spiel des Tages mehr als nur gut. „Damit haben wir um ehrlich zu sein nicht wirklich gerechnet. Die Mädels haben das super gemacht. Zwei Siege und ein Unentschieden aus dem ersten Tag mitzunehmen ist mehr als wir erwarten konnten. Und zu sehen, dass wir auch gegen die Favoriten so gut mithalten können, freut mich sehr.“, meinte Trainerin Franziska Hafer glücklich.

Am Sonntagmorgen mussten sich die HSC-Faustballerinnen dann gegen den TV Waibstadt im Achtelfinale behaupten. Bei sehr nassen und somit schnellen Bedingungen war das Spiel von Anfang an auf Augenhöhe. Die Chancen, die der HSC sich in der Endphase selbst erarbeitete, konnte man aber leider nicht nutzen und musste den ersten Satz in der Verlängerung mit 10:12 abgeben. Auch im zweiten Satz ging es ähnlich knapp zur Sache, allerdings machte die gegnerische Angreiferin weniger Fehler als zuvor und so ging auch der zweite Satz knapp verloren. Die Chancen auf Platz eins bis acht waren damit leider dahin. Gegen den TV Vaihingen/Enz entschied sich dann, ob man in Anschluss um Platz elf oder neun spielen durfte. Mit einem verschlafenden ersten Satz den man 3:11 verlor und einem 11:9 Sieg im zweiten Satz ging es dann in den entscheidenden dritten Satz gegen die Schwaben. Bis zum Schluss ging es knapp einher, aber leider konnten die Vaihinger am Schluss die zwei Punkte mehr bei sich verzeichnen und der HSC verlor knapp mit 1:2 Sätzen. Nun ging es im letzten Spiel des Turniers für die sichtlich angeschlagene Truppe gegen das hessische Team des TSV Pfungsstadt. Die mental und körperlich kaputt wirkende Mannschaft konnte wieder in beiden Sätzen gut mithalten, aber dennoch gingen ihr am Ende die Körner aus.

Mit einem erreichten 12. Platz sind Spielerinnen und Trainer allerdings mehr als nur zufrieden. „Wir haben noch ein junges Team. Alle Spielerinnen dürfen nächstes Jahr nochmal in der Altersklasse mitspielen. Dass wir schon dieses Jahr so gut mithalten konnten, zeigt wieviel Potential in der Mannschaft steckt. Wir werden weiter an uns arbeiten und werden dann nächstes Jahr sehen, wie weit wir nächstes Jahr kommen können.“, meinte Heike Hafer am Ende des Turniers zuversichtlich.

alt

You are here Faustballerinnen zeigen ihr Potential auf Deutscher Meisterschaft