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HSC 08 Faustball - Aktuelle News

Faustballer vor Abstieg

Auch gegen die Tabellennachbarn Leverkusen und Hagenah schaffte man keinen Sieg / Becker verletzt

Nicht nur das Wetter ließ am vergangenen Samstag zu wünschen übrig, sondern auch die Leistung der Hammer Faustballer aus der zweiten Bundesliga. Ein entscheidender Spieltag stand auf dem Programm gegen die direkten Tabellennachbarn, TSV Bayer Leverkusen und TSC Hagenah und im Abstiegskampf mussten dringend Siege her, damit man sich die Chance bewahrt auch im nächsten Jahr Zweitklassig zu sein.

Im ersten Spiel des Tages traf man auf den niedersächsischen Gegner aus Hagenah. Noch in der Hinrunde musste man sich knapp mit 2:3 geschlagen geben und ging äußert motiviert in die Partie. Bis zum 6:1 für die Hausherren ging der Plan auf, jedoch durch eine Fehlentscheidung des Linienrichters, der einen Ausball auf der Linie sah, fingen die Unsicherheiten an. Hagenah zog bei 6:6 gleich und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Erst in der Verlängerung beim alles entscheidenden Ball, zog Hagenah alle Register und spielte einen regelgerechte, aber eher unüblichen und meist als unfairen gespielten Ball im Faustballsport. Unfair, da der Angabenschläger der Gäste nicht wartete bis die gegnerische Mannschaft bereit für die Angabe war. Somit ging der erste Durchgang mit 14:15 an die Niedersachen.

„Der Ball war völlig regelkonform, aber wenn man sich nicht anders helfen kann, weiß ich auch nicht. Ist nicht die fairste Art zu gewinnen, leider hat uns diese unfaire Aktion komplett rausgebracht!“, so Spielertrainer Christian Becker.

Nach diesem Vorfall waren die HSC-Spieler aufgebracht und voller Wut im Bauch. Man konnte dies aber leider nicht in spielerischen Ehrgeiz umsetzen und verlor die beiden nächsten Sätze recht klar.

„Es war unglaublich bitter, dann nicht mehr den Anschluss zu finden! Aber wir haben dann aufgrund der Aktion im ersten Satz zu viel gewollt. Das hat uns rausgebracht!“, resümierte Schlagmann Christian Uphoff das erste Spiel.

Im zweiten Spiel des Tages standen sich die Gäste gegenüber, wobei der TSV Bayer Leverkusen mit dem TSV Hagenah keine Probleme hatte und das Spiel klar mit 3:0 gewann.

Im dritten Spiel standen die HSC-Akteure dann mit dem Rücken an der Wand. Noch eine Niederlage und der Klassenerhalt würde fast unmöglich werden. Also hauten sich die Jungs noch einmal bei tiefem Rasen in jeden Ball. Man brachte den Favoriten aus Leverkusen zeitweise zum Verzweifeln und glich im zweiten Satz mit 1:1 aus. Im dritten Satz zeigte Jörg Müller aber seine Auch im hohen Alter noch vorhandene Klasse und führte Leverkusen wieder in Führung. 2:1. Nach einer taktischen Umstellung dann kurz der Schock. Der gerade eingewechselte Allrounder und Spielertrainer Christian Becker verdrehte sich bei einer Rettungsaktion im Knie und musste unter Schmerzen vom Platz getragen werden. Nach der Auswechselung ging es für die anderen HSC-Akteure weiter unter dem Motto „Jetzt erst recht!“. Und es funktionierte und man gewann den vierten Durchgang. Im entscheidenden Satz aber wieder das bessere Ende für Leverkusen und Hamm steckt auf dem Abstiegsplatz fest.

„Es ist immer ein Schock, wenn sich ein Mitspieler verletzt, aber wir haben es diesmal richtig gemacht und die Emotionen im Spiel umsetzen können. Leider fehlte uns dann hinterher die Konstanz. Jetzt wird es ganz bitter!“ fügte Spielführer Uphoff nach dem dritten Spiel hinzu.

Der HSC steht vor dem letzten Spieltag m 19.07. auf einem Abstiegskampf und kann es rechnerisch zwar noch schaffen, aber dafür müsste der HSC beide Spiele klar gewinnen und Hagenah beide Spiele recht klar verlieren. Die Hoffnung stirbt aber zu Letzt…

Für den HSC spielten: Uphoff, Richter, Wahlich, Becker D., Becker C., Gehrmann, Greiner

Christopher Hafer erneut in "Top Five"

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Christopher Hafer schaffte beim Nationallehrgang der U13-U15 im niedersächsischen Brettorf erneut den Sprung in die "Top Five". Nach einem hammerharten Lehrgang über 3 Tage mit 8 Trainingseinheiten setzte sich der HSC-Faustballer in seiner Alterklasse U14 gegen die besten 20 Spieler aus ganz Deutschland durch und konnte sich am Ende glücklich das Nationaltrikot überstreifen. Damit ist er der erste Faustballer des HSC, dem dieses Kunststück bereits zum zweiten Mal gelang.

U10 Westfalenmeister

Sehr erfolgreich waren die jungen Faustballer des Hammer SC 08.
Nach dem die erste Mannschaft in der Vorwoche souverän Westfalenmeister in der U10-Klasse wurde und damit einen großen Erfolg feierte, spielte dasselbe Team eine Woche später in der höheren U12-Klasse und verkaufte sich dort auch sehr gut. Man gewann zwar gegen die körperlich überlegenen Gegner nur ein Satz, Trainerin Franziska Hafer war dennoch zurfrieden. "In einem Jahr können wir mit unseren jungen Spielern auch in dieser Altersklasse gut mithalten. Ich bin mit der Entwicklung meiner Spielerinnen und Spieler sehr zufrieden." In beiden Altersklassen spielte jeweils auch noch ein zweites Team des HSC. Die mMit vielen neuen Spielerinnen gespickte Mannschaft sammelte erste Erfahrungen in den Alterklassen und zeigte, dass auch mit ihnen bald zu rechnen ist.

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Westfalenmeister in der U10-Klasse wurden
hinten Trainerin Franziska Hafer
mitte von links: Tim Wischloh, Lena Voss und Pia Brünninger
vorne von links: Annalena Laß und Jana Ehrhardt

Frauen souverän Westfalenmeister

Am Sonntag fand in Bochum der abschließende Verbandsligaspieltag der Frauen im Faustball statt. Die erste Mannschaft des Hammer SC 08 sicherte sich souverän die Westfalenmeiserschaft. Dem zweite Team gelang im letzten Spiel ein erster Erfolg in der Frauenklasse und damit belegte die junge Nachwuchsmannschaft am Ende einen guten fünften Platz.
Gleich im ersten Spiel gegen Gastgeber USC Bochum I sollte für die Hammer die Vorentscheidung in der Meisterschaft fallen. Nachdem man am letzten Spieltag noch mit 2:0 die Oberhand behielt, entwickelte sich am Sonntag ein wahrer Krimi. Im ersten Satz kamen die Hammer nur sehr schwer ins Spiel und verloren diesen knapp mit 9:11. Im zweiten Durchgang konnte sich das komplette Team steigern und schaffte mit 11:5 den schnellen Satzausgleich. Im Entscheidungssatz konnte sich kein Team absetzen, so dass es beim Stand von 9:10 gegen Hamm einen ersten Matchball für Bochum gab. Nach einem gelungenen Spielzug sahen sich die Hammer schon in der Satzverlängerung, ehe mit einer krassen Fehlentscheidung der überraschende Punkt- und damit Spielgewinn für die Bochumer gegeben wurde. Nach dieser unglücklichen Niederlage rissen sich die Spielerinnen vom HSC aber wieder zusammen und schlugen TuS Dahlbruch mit 2:0. Da Bochum uberraschend gegen TuS Spenge verlor, stand danach der HSC als Westfalenmeister fest. Im abschließenden Spiel gegen USC Bochum II, die außer Konkurrenz starteten, entwickelte sich ein guten und spannendes Spiel, dass am Ende des zweiten Satzes leider wieder durch eine krasse Fehleinschätzung zugunsten der Bochumer kippte. So ihrer Moral beraubt, ließen die Hammer im letzten Satz die Zügel schleifen und verloren dieses unwichtige Spiel.
Das zweite Team, dass auf Hauptangreiferin Jacqueline Börste und Anna Janke verzichten musste, schlug sich sehr tapfer. Unterstützt durch Lena Taprogge und Stefanie Augusyniak gelang den Mädels ein 2:1 Sieg gegen TuS Dahlbruch. Gegen Bochum I und II kassierte man dagegen leider Niederlagen.
Für Hamm I waren am Erfolg beteiligt:

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von links:
Ina Schofeld, Linda Wahlich, Stefanie Augustyniak, Sarah Müscher, Lena Taprogge, Silja Pannewig und Franziska Hafer

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